Sei
t langer Zeit waren nicht so viele RSGler bei einem Lizenzrennen am Start wie am 2. Mai:
An diesem sonnigen Samstag ging es für Yago bei den U15 um 10km, für Emil bei den U19 um 30km und für Christian (Sen. 4) um 20km Vollgas auf einem Wendekurs in Selmsdorf bei Schönberg. Die Strecke bot perfekten Asphalt, leichte Wellen und einen Südwind, der manchmal bei halbem Wind zu segeln ermöglichte.
Obwohl Yago beim Start aus der Pedale rutschte, gelang es ihm mit beherztem Tritt, schneller Wende und einem 36er Schnitt sich bis auf knapp 3 Sekunden an den Führenden, Paul Wulf vom Harvestehuder RV, heranzufahren und so den Titel des Hamburger Vizemeisters U15 zu erlangen.
Herzlichen Glückwunsch!
Für Emil hieß es, lange auf den Start bei inzwischen sehr warmen Temperaturen zu warten, und dies bei seinem ersten Zeitfahren. Das kostete Nerven, und 30km mit 5 Wenden zehrten auch, sodass die erhoffte Zeit und die gesetzten Leistungswerte nicht erreicht wurden; Emil nimmt es cool und als eine lehrreiche Rennerfahrung.
Der alte Herr fuhr die 20km mit einem 41,9er Schnitt eine Minute schneller als im vergangenen Jahr und erreichte so ebenfalls den Titel des Hamburger Vizemeisters (Sen. 4) hinter Thomas Wand (FC St. Pauli) und des Drittplatzierten der Nordverbände.
Dank an York Schümann für den Support und Transport der Youngster und an die Veranstalter und den Wettergott für einen schönen Renntag.
Für die Landesmeisterschaft Straße am kommenden Sonntag in Rieps drücke ich Yago und Emil die Daumen!

Bericht: Christian Rave-Borger
Auf der ordentlichen Mitgliederversammlung der RSG Blankenese wurde Miriam Schümann-Rodriguez mit folgenden Motto einstimmig zur 1.Vorsitzenden gewählt:
Es ist wieder soweit – die Straßenrennen-Saison 2026 wird eingeläutet.
Am Sonntag, 14.12.25, habe ich beim Stevens Cyclocross-Rennen in Harburg trotz der schwierigen Bedingungen den dritten Platz erreicht. Den ersten Platz belegte Max Anne (RSG Nordheide) und den zweiten Justus Kreuder (Kieler SV).
Dort war der Matsch am tiefsten, und ich wusste nicht, wo man Grip hatte. Trotzdem hat es mir richtig viel Spaß gemacht und das Rennen war ein echtes Highlight für mich.
Mein zweites Cyclecross-Rennen hatte es wirklich in sich. Die Strecke war technisch extrem anspruchsvoll, sehr nass und an vielen Stellen stark matschig. Dadurch wurden besonders die engen Kurven und steilen Passagen noch schwieriger zu fahren bzw. eben nicht zu fahren, sondern alle mussten oft tragen und laufen.
Zwischendurch lag ich sogar auf dem zweiten Platz, was mich sehr motiviert hat. Doch dann wurde ich von „Kiesel“, den ich bereits hinter mir gelassen hatte, doch wieder mit einem cleveren Überholmanöver überrascht und konnte bei diesem wirklich harten, von Jens Schwedler gesteckten Kurs nicht schnell genug reagieren. Das hat mich am Ende etwas geärgert, weil ich mir eine bessere Platzierung erhofft hatte.
Am 5. Oktober fand das von Blau-Weiß Buchholz ausgerichtete Rennen „Kleiner Preis von Buchholz“ statt: auf dem welligen Rundkurs am Trelder Berg, auf dem auch der „Große Preis von Buchholz“ gefahren wird, und mit Ziel, dass möglichst viele der jungen und jüngeren Teilnehmenden für den Radsport und den „Großen Preis“ begeistert werden. Die Ausschreibung reichte vom Bambini-Rennen bis zu Elite-Fahrern und Fahrerinnen.
Auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung vom 24. September 2025 wurde Frank-Martin Uhlemann zum neuen 1. Vorsitzenden des RSG Blankenese e.V. gewählt. Frank-Martin ist Gründungsmitglied der RSG. Er und ein gutes Dutzend weitere RadsportlerInnen haben im Jahre 2000 die RSG ins Leben gerufen. Anfangs war ihr Ziel nur, gemeinsam die Cyclassics zu fahren; aber mit der Zeit kamen dann die Deutschland-Tour, der Riderman im Schwarzwald, die Vätternrundan und viele, viele andere Veranstaltungen wie Triathlon und Marathons hinzu. Frank-Martin war bis zur Übergabe des Staffelstabes an Matthias seit Vereinsgründung Schriftführer, sowie lange Jahre Triathlon-Kampfrichter, und ist in letzter Zeit auch als Doping-Kontrolleur aktiv.
Und siehe, gegen 11 Uhr wurden die Wolken immer lockerer und die Sonne ließ sich sehen, sodass wir gegen 12 Uhr bester Stimmung im Waldhuuske ankamen, um niederländische Spezialitäten wie Bitterballen und Frikandel, aber auch den leckeren Kuchen zu genießen.
Am 13. September starteten Yago Schümann, Emil Hesselink und ich beim Finale der
Wie schon im Juli 2024 ging es auch dieses Jahr wieder für einige Radsportbegeisterte aus der RSG für ein verlängertes Wochenende in die Holsteinische Schweiz – etwas später im Jahr und diesmal mit dem Stützpunkt in der Jugendherberge in Malente statt Plön. Den Anfang machten Thomas, Michael, Klaus R. und Klaus T., die schon Freitag am Morgen mit dem Wagen und darauf geladenen Rädern anreisten, um eine knapp 100 km Runde über Bungsberg, Eutin, Seedorf, Bosau und zurück nach Malente zu drehen – wie immer hervorragend gescoutet von Michael, unserem Routenexperten.
Das Wetter hielt weitgehend bis auf einen kleinen Schauer nach Eutin, und das Päuschen in Bosau am Plöner See in der Sonne entschädigte dafür. Am Abend kamen dann Miriam mit Sohn Keke mit dem Auto aus Hamburg gefahren und später ihr Ehemann York und Sohn Yago, die die 110 km Strecke auf dem Rad zurückgelegt hatten. Während die 4 das von der Jugendherberge bereitgestellte Abendessen genossen, fuhren die anderen 4 nach Plön, um unterhalb des Schlosses zu speisen, und danach noch den (fast) Vollmond über dem Plöner See zu genießen.
Sonnabend nach ausgezeichnetem, stärkendem Frühstück hieß es dann für alle außer Miriam und Keke „Nordrunde bis an die Ostsee“ – eine weitere tolle Strecke über weitgehend ruhige Wirtschaftswege mit ein paar herausfordernden Steigungen, wo insbesondere Yago zeigen konnte, was für ein Bergfahrer in ihm steckt.
Miriam und unser jüngstes RSG-Mitglied, ihr 7 jähriger Sohn Keke, genossen währenddessen eine 5-Seen-Tour rund um die Seen zwischen Malente und Plön. Am frühen Abend stießen Christian, Nils, Emil und Jacob zu unserer Truppe, die ebenfalls die Strecke von Hamburg mit dem Rad zurückgelegt hatten. Das Abendessen im Bootshaus am Dieksee mit herrlichem Sonnenuntergang war gut, aber tatsächlich etwas knapp bemessen, zumal die Küche schloss, bevor alle Radlermägen ordentlich gefüllt waren.
Das wiederum sehr gute Frühstück am Sonntag entschädigte dann, und so konnten fast alle auf eine weitere Runde an die See, diesmal Richtung Dahme und weiter nach Weißenhäuser Strand gehen. Miriam und Keke machten sich da leider schon mit dem Auto sowie York und Yago mit dem Rad auf den Rückweg nach Hamburg. Bei herrlichem Wetter und insbesondere zwischen Dahme und Weißenhäuser Strand tollem Rückenwind war die Tour ein würdiger Abschluss dieses schönen Radsportwochenendes.